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Dortmunder Telefonseelsorger zum Bundesvorsitzenden gewählt

TelefonSeelsorge Deutschland e.V. (TSD) ist nun ganz offiziell der Name des Dachverbandes der TelefonSeelsorge. Die Änderungen von Namen und Satzung wurden im Januar 2022 vom Vereinsregister bestätigt.  „Wir freuen uns sehr, dass damit der formaljuristische Teil unserer Umstrukturierung abgeschlossen ist“, betonen die Vorsitzenden von TSD, Pfarrer Frank Ertel und Dipl.-Theol. Michael Hillenkamp am Rande einer Sitzung. Hillenkamp arbeitet seit langen Jahren für die TelefonSeelsorge in Dortmund und hat bundesweit unermüdlich auf katholischer Seite für diesen Zusammenschluss geworben. „Wir schaffen damit klare Strukturen und Transparenz nach außen und innen und erhöhen unsere Effizienz. Es geht aber um mehr. Mit der jetzt abgeschlossenen Neuaufstellung spiegelt die Struktur des Vereins wider, was bei TelefonSeelsorge längst gelebte Haltung ist: unsere ökumenische Zusammenarbeit.“ Dass mit diesem Schritt der Schaffung eines ökumenischen TelefonSeelsorge-Verbandes der ökumenische Gedanke in den Kirchen insgesamt gestärkt wird, betonten Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik Diakonie Deutschland und Dr. Ralph Poirel, Leiter des Bereichs Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz.

„Indem Sie Ökumene nicht nur zu Ihrer Haltung machen, sondern auch zu Ihrer Struktur, schauen Sie auf das, was Sie alle in Ihrer Arbeit verbindet“, so Maria Loheide. Dr. Ralph Poirel betonte die Tragweite der Neuaufstellung so: „Das hat es so zwischen den beiden Kirchen noch nicht gegeben. Es ist ein Schritt, den Sie ermöglicht haben, indem Sie im entscheidenden Augenblick ein Stück mehr Vertrauen als Bedenken an den Tag gelegt haben.“ Diese Haltung stehe allen gut zu Gesicht, die sich in ihrer Arbeit vom Geist Jesu Christi getragen wüssten.

Der Vorstand nahm die Glückwünsche im Namen aller Mitglieder von TSD entgegen. Die klaren und wertschätzenden Worte seien eine Ermutigung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

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