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WIR SIND DA – IMMER! ÜBER UNS

WIR SIND FÜR SIE DA – RUND UM DIE UHR. 365 TAGE IM JAHR.

Über 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für Sie. Rufen Sie uns an, mailen oder chatten Sie, wenn Ihre Seele trauert oder Ihnen schwer ums Herz ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören zu, klären und trösten Sie in einer Krise oder ermutigen Sie. Wenn notwendig helfen wir Ihnen, weitere Hilfsangebote zu finden. Wir achten Ihre Würde und respektieren Sie, tun Sie das bitte auch mit uns.

Unser hauptberufliches Team koordiniert und begleitet diese anspruchsvolle Arbeit:

Katrin Ostermann (Büro)
Ingrid Behrendt-Fuchs und Michael Hillenkamp

Wir kennen die Menschen hier in Westfalen, wissen um wichtige Einrichtungen und sind zuhause in dieser Region. Folgende Orte gehören zu unserem Einzugsbereich und werden im Festnetz und von allen Mobilfunkanbietern automatisch mit uns verbunden.

Dortmund / 0231
Lünen / 02306
Selm / 02592
Bergkamen/ 02307
Fröndenberg / 02373
Fröndenberg-Langschede / 02378
Unna / 02303
Unna-Hemmerde / 02308
Holzwickede / 02301

Die TelefonSeelsorge® ist ein Netzwerk mit über 100 regionalen Stellen in ganz Deutschland. Wenn Sie uns anrufen oder online mit uns Kontakt aufnehmen, werden Sie mit einer dieser Stellen verbunden, nach Möglichkeit mit der Stelle, die Ihrem Aufenthaltsort am nächsten liegt. So können konkrete Informationen zu Angeboten in der Region gegeben werden.

In einigen Städten kann man sich auch in den Beratungseinrichtungen „Offene Tür“ im direkten und persönlichen Gespräch beraten lassen.

Ursprünglich war die TelefonSeelsorge® angetreten als „Lebensmüdenberatung“. Auch heute noch ist sie anonymer Gesprächspartner für Menschen, die suizidale Gedanken haben, die über einen Suizid nachdenken, konkrete Suizidabsichten haben oder Hinterbliebene eines Suizides sind.

Die Telefonseelsorge® in Dortmund wurde 1965 gegründet. Träger sind der evangelische Kirchenkreis Dortmund und der katholische Gemeindeverband östliches Ruhrgebiet.

In den Jahren 2000 und 2017 wurden die Arbeitsbereiche Chat- und Mailseelsorge aufgenommen.

Das direkte Einzugsgebiet unserer Stelle ist die komplette Stadt Dortmund, sowie der größte Teil des Kreises Unna. Außerdem sind wir durch Weiterleitung mit den Stellen in Bochum und Hagen verbunden.

GRUNDSÄTZE UNSERER ARBEIT

Anonymität
Niemand, der bei uns anruft, wird nach seinem Namen gefragt. Die Rufnummer der Anrufenden erscheint auch nicht in unserem Display. Da das Telefonat gebührenfrei ist, kann niemand der Telefonrechnung entnehmen, dass Sie angerufen haben. Sie bleiben also völlig anonym. Auch in der Mail- und Chatberatung respektieren wir Ihre Anonymität, wie auch wir unsere Identität nicht preisgeben.

Offenheit
Wir begegnen Ihnen mit Interesse, Respekt, Neugier und Wertschätzung. Egal ob alt oder jung, Berufstätiger, Hausfrau, Auszubildende oder Rentner, religiös gebunden oder …. Entscheidend ist der Wunsch, „sich etwas von der Seele zu reden“ oder „kleine“ Nöte, große Sorgen oder Sinnfragen zu besprechen bzw. zu bearbeiten.

Verschwiegenheit
Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Immer und ausnahmslos.

Erreichbarkeit
Die Telefonseelsorge ist am Telefon Tag und Nacht wie auch per Mail oder Chat erreichbar – auch an Wochenenden und Feiertagen.

Kompetenz
Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge sind sorgfältig ausgewählt, mindestens ein Jahr lang ausgebildet und werden durch regelmäßige Supervision begleitet. Das macht sie nicht zu Profis, aber garantiert das Wichtigste: die Begegnung auf Augenhöhe.

Kostenfreiheit
Für Sie entstehen keine Kosten. Die anfallenden Gesprächsgebühren übernimmt die Deutsche Telekom AG als Partner der TelefonSeelsorge®. Die Kosten für die Internetverbindung tragen Sie.

ETHISCHE LEITLINIEN

TelefonSeelsorge ist den christlichen Werten und dem Gemeinwohl verpflichtet und hält eine ausbildungsfundierte qualifizierte Tätigkeit von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Begleitung am Telefon und per Mail oder Chat vor. Die Begleitung dient den Zielen des Zu-hörens, der Entlastung, der emotionalen Stützung und Stabilisierung sowie der Prävention bei Schwierigkeiten und Problemen von Beziehungssystemen und individuellen Lebensentwürfen. Innerhalb dieser Aufgaben bilden Gesprächs- und Beziehungskompetenz die Grundlagen der Begleitung. Entsprechende Qualifizierung seitens der TelefonSeelsorge durch Ausbildung, Supervision sowie Fortbildung sind hierfür grundlegende Elemente.

In der TelefonSeelsorge arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Regel allein am Telefon oder Internet. Sie achten daher auf ihre Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Eigenverantwortung.

TelefonSeelsorge bedarf der einladenden Offenheit der Mitarbeitenden. Telefonseelsorgerinnen und  Telefonseelsorger müssen innerlich bereit sein, sich einer Person mit Interesse und Neugier zuzuwenden. Ohne das Angebot einer tragfähigen Arbeitsbeziehung und deren Annahme durch das Gegenüber ist der seelsorglich-beraterische Charakter des Gesprächs gefährdet. Sie benö-tigen dazu die Fähigkeit, diese Bereitschaft durch entsprechendes Hör- und Gesprächsverhalten eindeutig erfahrbar zu machen.

Erfolgreiche Kommunikation in der TelefonSeelsorge vollzieht sich in der Balance von Nähe und Distanz. Beziehungskompetenz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TelefonSeelsorge schließt die Fähigkeit ein, die Extreme von zu viel Nähe und großer Distanz zu meiden. Eine hilfreiche Beziehung umschließt beides. Sie ist emotional nah, ohne die Konflikte Ratsuchender zu übernehmen.

Beziehungsgeleitete TelefonSeelsorge erfolgt in aller Regel auf Grund eines ausgesprochenen Wunsches oder Auftrags von Ratsuchenden. Das schließt eine aufgenötigte Gesprächsbezie-hung aus. Nicht erbetene Hilfe ist übergriffig. Umgekehrt verlangen Grenzverletzungen, Missbrauch oder Übergriffe seitens der Ratsuchenden ein klares Ansprechen und gegebenenfalls die Beendigung des Kontakts durch die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter. Mitarbeitende prüfen bei Anrufen und Internetkontakten selbstkritisch, ob die eigenen Kenntnis-se, Fähigkeiten und persönlichen Voraussetzungen in diesem Fall ausreichen und sinnvoll einzu-setzen sind. Sie berücksichtigen, dass ihr Verhalten Auswirkungen auf das Verhalten von Ratsu-chenden hat – auch gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen.

In der praktischen Beratungstätigkeit stehen Offenheit, Verschwiegenheit und Abgrenzung in einer Spannung zueinander. Situativ ist jeweils zu klären, welche Verhaltensweise und Haltung angebracht ist. Die menschlich-fachliche Qualität von Beratungs- oder Seelsorgetätigkeit sowie die christlich geprägte Grundhaltung haben Vorrang vor persönlichen Interessen.

Mitarbeitende der TelefonSeelsorge achten jederzeit die Würde und Integrität der Ratsuchenden. Daraus folgt, dass sie niemals die eigene Autorität und professionelle Kompetenz missbräuchlich einsetzen. Sie gehen mit den ratsuchenden Personen keine privaten, beruflichen oder ökonomischen Abhängigkeiten ein.

Sie unterlassen jeden Missbrauch gegenüber Ratsuchenden und handeln niemals im Interesse der  Befriedigung eigener erotischer und/oder aggressiver Bedürfnisse. Insbesondere nehmen sie keine sexuelle Beziehung zu den Ratsuchenden auf – weder verbal, schriftlich, noch im persönlichen Kontakt.